Über Kundalini Yoga

Yoga bedeutet “sich verbinden”.
Kundalini Yoga besteht aus Techniken, die direkt darauf ausgerichet sind, eine “Verbindung” zu Deinem wahren Selbst herzustellen.
Damit ist das reine Selbst, die Seele, gemeint, also der Teil von jedem von uns, welcher frei von all den Gedanken, Mustern, Anhaftungen und unkontrollierten Emotionen ist.
Der Teil von uns, der konstant ist.

Kundalini Yoga ist eine dynamische Form des Yoga.

Bis es in den 60er Jahren von Yogi Bhajan in den Westen gebracht wurde, wurde es nie öffentlich unterrichtet. Kundalini Yoga Lehrer werden zumeist vom weltweiten Dachverband 3HO ausgebildet und sind dazu angehalten exakt nach seinen Lehren zu unterrichten.


“Kundalini Yoga ist wie die Sonne -
es dient allen ohne Unterschied.”

Yogi Bhajan


Besonders am Kundalini Yoga im Vergleich zu anderen Yogaformen ist, dass in sich geschlossene Übungsreihen praktiziert werden. Jede ist auf eine bestimmte Wirkung gerichtet, die sich bei täglicher Praxis einer Übungsreihe mehr und mehr festigt und nach ein paar Wochen dauerhaft bestehen bleibt.

Die Psychosomatik wird sich im Kundalini Yoga zu Nutzen gemacht, arbeitest Du an Deinem Körper, so transformiert sich Dein Geist an entsprechender Stelle.

Die Kriyas (Übungsreihen) sind entsprechend ihrer Wirkung sehr verschieden aufgebaut.

Grundsätzlich gilt es, mit sich selbst und den eigenen Fähigkeiten in Verbindung zu kommen, ein Stück aus der Comfort-Zone herauszutreten und sich selbst eine Erfahrung zu bereiten.
Je mehr Du Dich dem Moment in der Übung hingibst, desto effektiver ist sie.


Die Tausenden von Übungsreihen verschaffen Dir die körperliche Kapazität, die Effekte der Hunderten von Meditationen integrieren zu können.
Denn auch diese sind zielgerichtet.
Beispiele sind:
Stabilität; klarere Kommunikations- oder Konzentrationsfähigkeit; Entwicklung von Selbst- und Nächstenliebe; Intutionsstärkung; Auflösung von Wirkungen vergangener Erlebnisse, Süchten oder Depressionen, …
Die Liste ist sehr lang.


Kundalini Yoga wirkt auch durch das Chanten (Rezitieren/Singen) von Mantren. Neben der Wirkung der direkten Schwingungsübertragung der Klangfrequenzen, löst die Kombination der Aktivierung der Reflexzonen am Gaumen mit Rhythmus und Wiederholung bestimmte neuronale Muster auf und fördert Gehirnstrukturen z.B. der Verbundenheit und Klarheit.

Eine Kundalini Yoga Stunde ist immer aus folgenden Elementen aufgebaut:
Einstimmung
Übungsreihe
Tiefenentspannung
Meditation
Ausstimmung


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